Schicksal

Dass mir das Schicksal immer mal wieder Säure ins Gesicht spritzt ist ja unlängst bekannt. Und ich liebe es ja auch immer, mich köstlich im eigenen Mitleid zu baden. Seien es seltener mal Familienprobleme, spassige Erkenntnisse über die eigene Einsamkeit oder polizeiliche Interferenzen. Ich mag es bisweilen sehr darüber zu Berichten und so meiner Wut und der Negativität Luft zu machen.
Wovon ich jedoch kaum berichte, sind die guten Dinge. Denn auch wenn das Schicksal mir immer mal wieder, wie gesagt, Säure ins Gesicht schmeisst – kommt doch meistens eine Ladung Lauge ( haha? ) hinterher und mildert, gar verbessert die Situationen dann doch auf wundersame Weise. (Verbessern, weil’s ja aus Lauge und Säure nicht Wasser, sondern eine Salzlösung gibt – ich erhalte vom Schicksal sozusagen eine Handvoll Salz (GRATIS!!!) und Salz kann man ja bekanntlich IMMER brauchen)

Nun, und weil ich dem selten kund tu, werde ich mich wohl auch immer so fühlen, als ob’s scheisse wär, dabei geht’s mir eigentlich gut. Deshalb mal die Highlights der kürzeren Zeit:

Mein Freund. Punkt Eins und wohl auch das beste was mir je passiieeert issst *sing* … Wir haben’s schon mehr als einen Monat geschafft, was eine liegende Acht mal mehr ist, als alle meine anderen Beziehungen 🙂 – und da soll noch einer sagen: „im Internet findsch eeehhh känä“

Meine neue Kamera. Fast zur selben Zeit wie mein loveDude hab‘ ich auch vom lieben InterDiscount eine neue Cam geschenkt gekriegt. Wer mein Leben verfolgte hat wohl davon gehört: Meine alte Kamera war kaputt, ich liess sie reparieren, sie war noch immer kaputt und ich liess sie wieder reparieren. Man konnte Sie dann nicht mehr reparieren und ich durfte mir eine neue im Originalpreis der Alten kaufen. Ich legte 300SFr dazu und habe nun – seit längerem – eine Sony HD Videokamera (mit welcher wir übrigens „a swiss haunting“ aufzeichneten)

Mein Nachbar. Mein Horrornachbar, mit welchem mich eigentlich mal etwas versöhnt hatte, hatte vor etwa zwei Wochen wieder einen Ausraster. Gestern traf ich Ihn dann auf der Strasse und ich dachte mir (nach längerem zögern): „sprich ihn an“. Ich sprach mit ihm und entschuldigte mich innigst für den ungewollten Lärm (Ein Backblech fiel um ein Uhr in der Früh). Selbst er entschuldigte sich und meinte: „Ech raschtä halt uuusss däänn wänn ech so schockartig ufwachä, ech ben halt scho en altä maaa!!“ (Ich raste eben aus, wenn ich so ruckartig aufwache, ich bin eben schon ein alter Mann) – Es hat sich dann auch herausgestellt, dass der – irgendwie doch nette – Nachbar in Kürze umziehen wird. Ich dachte natürlich, das ich schuld bin und fragte ihn. Er meinte dann, dass es viel mehr wegen seinem anderen Nachbarn ist, der zwei schreiende Kinder hat. Aber zu einem grossen Teil liegt’s wohl schon auch an mir/uns. Trotzdem bin ich froh, dass das ganze – zumindest auf dieser Seite seiner Wohnung – friedvoll auseinandergeht.

So viel zum Guten meines Lebens 🙂 Wenn ich da mehr drauf Achte, wird’s wohl noch viel mehr Gutes geben. (The Secret halt *hahaha haha ha*)

Greeez und Danke für’s leeseeeen!

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3 Responses to Schicksal

  1. andreschneider sagt:

    Das klingt doch alles wunderbar und beweist mal wieder, dass sich am End‘ doch alles ausgleicht. 🙂

  2. Dreamdancer sagt:

    Macht Freude mal was anderes zu lesen :-). Dachte du wärst sogar schon länger mit Deinem Freund zusammen…

    Greets

    😀

  3. pfoffie sagt:

    Danke euch beiden für’s lesen und kommentieren!!

    Wir kennen uns insgesamt etwas mehr als zwei Monate, zusammen sind wir jedoch erst seit einem 🙂

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