Dan Brown’s neustes Robert Langdon Abenteuer

29.Juni 2009

Yay! Noch eine Vorlage für noch einen Film mit dem noch viel facegelifteteren Tom Hanks.
Hat eigentlich jemand von euch Illuminati gesehen? Fandet ihr nicht auch, dass der liebe Tom Hanks irgendwie scheisse und verzogen aussah? Ach, wie schön der doch 1995 und 98 war – aber tja, so ist wohl das Leben.
Seine Synchronstimme hat dann auch noch den Rest dazugegeben und ihn nicht nur geliftet aussehen, sondern auch so klingen lassen – Nun gut, erwiesenermassen klingt er auch im OTon so, als ob er ständig auf Watte rumkaut, aber das muss ja nicht unsere Sorge sein. Da sollten wir uns schon eher darum sorgen, warum Illuminati überhaupt nicht mehr Interessant aber gar nur noch lächerlich war – SPOILER – auch wenn am Ende alles als Fake aufgedeckt wurde.

Jetzt geht’s weiter mit The Lost Symbol – Laut Dan Brown ist hier Robert Langdon zum ersten Mal im eigenen Territorium (also wahrscheinlich Amerika, ne?) auf der Spur, irgendwelche (bestimmt mit einer Million Beweisen gestützte) Verschwörungstheorien aufzudecken. Der Arbeitstitel des Buchs war The Solomon Key, was mich irgendwie an den Film National Treasure erinnert und irgendwo, irgendwie und irgendwas mit Tempelrittern zu tun hat. Ich will mich hier ja nicht lustig über Dan Brown machen, aber seine eigenen Aussagen machen das schon schwierig. Eines seiner aktuellen Zitate ist (in etwa) folgendes: „Ich lese kaum noch fiktionale Literatur sondern nur noch Sachbücher, weil ich ständig für meine Buchprojekte Recherchieren muss.“ Dabei wäre alles viel schöner und einfacher, wenn er mal aufwachen und die reine Fiktion seiner Bücher erkennen würde.

Und hier auch noch was zum Buchtitel. Wir erinnern uns an seine bisherigen vier Bücher. Die Originaltitel waren immer sehr schön und wohlklingend: Digital Fortress, Angels and Demons, Deception Point und The Da Vinci Code. Auf Deutsch wurden sie mit aussagefreien Einzelworten verschandelt: Diabolus, Illuminati, Meteor und Sakrileg. Und was erwartet uns nun bei The Lost Symbol? Tempelritter? Solomon? Freimaurer? Oder dann vielleicht sogar Illuminati 2? Nein! So wie es scheint, wird der Buchtitel folgendermassen sein: Das verlorene Symbol. Oh mein Gott, schon wieder ein Konzept-Bruch-ALARM!!! Aber im Grunde ist es ja besser, wenn die das mal richtig übersetzen, nicht wahr? :D

Abschliessend muss ich dazu nur noch eines sagen: Ich freue mich total auf das verlorene Symbol und werd mir das Buch auch kaufen. Denn auch wenn ich denke, dass Dan Brown einen an der Macke hat, so stehe ich doch total auf seinen einfachen, eingänglichen, schnellen (und dummen?) Schreibstil. Sein neues Buch ist somit bei mir also herzlich willkommen, auch wenn ich mich hoffentlich nicht in den oh-mein-gott,-das-ist-alles-echt!-Wahn reinziehen lassen werde :)

Somit: Gute Nacht!
pf


Probleme eines Schreibenden – Hab ICH mich jemals gefragt?

25.Juni 2009

Ich will mich ja nicht als Autor oder gar Schriftsteller bezeichnen. Aber ich bin schon ein Mensch, der gerne und oft irgendwelche Dinge schreibt. Wer mich oder mein Blog (oder mein Facebook Profil oder was-auch-immer) kennt, wird das mit Sicherheit wissen. Gerade eben habe ich ja auch eine Kurzgeschichte auf diesem Blog veröffentlicht. Daran sieht man auch gleich die Qualität meiner Schreiberei.
Nun, im Moment schreibe ich ja – unbekannterweise – an etwas neuem, längerem. Dieses Längere wird wohl in etwa der Länge (oder wohl eher Kürze) des Mertsch entsprechen. Wobei mir gerade was einfällt (Notiz: Den Mertsch drucken).
// Wie auch immer…
Diese neue Geschichte nennt sich im Moment Hast du dich jemals gefragt…, dies ist zwar ein Arbeitstitel, es wird jedoch in diesem ähnlichen Rahmen bleiben. Darin geht es, kurz gesagt, um einen Jungen der durch Pech in eine menschenleere Welt katapultiert wird (ja so Langoliers-mässig). Mit der Zeit erkennt er jedoch, dass die Menschen aber eigentlich alle noch da zu sein scheinen, er sie nur nicht sehen kann – und sie ihn auch nicht.
Ich bin momentan um etwa 10′000 Wörter, von welchen aber ein grosser Teil Notizen sind. Vor ein paar Tagen bin ich gerade auf einige Zeilen dieser Notizen gestossen – Mir erschienen diese Notizen sehr amüsant und so habe ich dann einen Screenshot von ihnen aufgenommen, den ich natürlich mit euch teilen muss. Die Notizen sind in schweizerdeutsch, aber ich werde sie unter dem Bild auf Hochdeutsch kommentieren.
Hast du dich jemals gefragt, wozu diese Notizen gut sind?
Der Text beginnt mit dem Anfang eines Abschnittes und wird dann abrupt für Notizen abgebrochen:

Was er dort antrifft schockiert ihn aber noch viel mehr, als derjkfskljfdkjdafs auf jeden Fall räumen sie bereits auf, weil seine mutter umzieht… eventuell wieder der „ich schau zu währenddem es passiert-effekt…“ haha ich hab keine Ahnung
Der Bahnhofseingang stürzt ein, genau als er darunter steht. Kernkraftwerk oder Cern supergaut (haben einen super-GAU) vorgestern. Der Junge fragt ihn, was er vorher in der Zeitung fand (sexshop? haha… jaja)

Nun, ich habe diese Notizen inzwischen verarbeitet… :) Aber was dabei rauskam, verrate ich hier natürlich noch nicht.

So viel dazu, später mehr.

greeez pfriter


Das Virus – Eine pandemische Kurzgeschichte

19.Mai 2009

Das Aufkommen dieses neuen Virus, der Schweinegrippe, liess mich an eine alte Geschichte erinnern. Ich kramte sie hervor und schrieb sie mit einem neuen Gesicht neu – Das hätte ich wohl mit all meinen anderen Kurzgeschichten auch machen sollen, oder?
Meine pandemische Kurzgeschichte mit dem so passenden Namen das Virus dreht sich um einen Protagonisten, der eine Pandemie im eigenen Leben und vor allem an einer Bushaltestelle miterlebt.
Wer Lust dazu hat, darf ab hier weiterlesen :)
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Pfoffie: Vater UND Sieb-Gehirn?

3.April 2009

Dank Schmar’s Beitrag vorher habe ich mich an meinen schlechten Aprilscherz erinnert – haha.
Gut, auch wenn’s keiner geglaubt hat, muss ich’s trotzdem auflösen: Natürlich hatte ich keinen dummen Fasnachtssex mit einer Frau – Das wär ja auch irgendwie unnatürlich aarrghh!!

Wie auch immer: Ein löchriges Sieb als Gehirn habe ich trotzdem :)

und wer jetzt schadenfroh denkt, er sei zu klug gewesen um auf meinen Scherz herein zu fallen, der soll mal die Scherze der letzten Jahre ansehen. Ich sehe es schon fast als Tradition, absurdes zu veröffentlichen :)

nee ich rechtfertige mich nicht :) hihi

greez pf


Pfoffie GRAUT!!!

31.März 2009

Von Gestern auf Heute hatte ich so etwas schreckliches gesehen. Da sind mir grad alle Haare ergraut!!!


Naja nein, ernsthaft: Wir machen einen Firmenevent und dort muss ich einen Promi mit grauen Haaren spielen… wer das wohl sein könnte?…

Wie findet ihr mein ergrautes Haupt?

greeez pf


Pushing Daisies – Die letzte Folge… und noch was zu Lost…

12.März 2009

Hätte ich mich doch damals besser informiert… So wäre ich Heute weniger schockiert von der Endgültigkeit der letzten zwei Minuten der Episode gewesen.
Auf einmal hat diese Olive ein eigenes, florierendes Restaurant, der Detektiv findet endlich seine Tochter wieder und die Tote erzählt ihrer Mutter und ihrer Tante, dass sie gar nicht tot ist. Es war ein perfektes Serienfinale – Alle wichtigen Stränge wurden abgeschlossen oder mit einem Cliffhanger versehen, bei welchem man sich gerne selber ausmalt, wie’s wohl weiter- beziehungsweise ausgehen könnte.

Ich bin ganz ehrlich. Pushing Daisies war mit Abstand meine liebste Serie. Es war die extra-large Version von Amélie, meinem Lieblingsfilm. Pushing Daisies war unterhaltsam, interessant, intelligent, originell und wunderschön. Sie hatten kein nerviges, zentrales Geheimnis, welches der einzige Grund war, warum man die Serie schaute. Somit hatte Pushing Daisies eigentlich daily-soap-potential. Aber es wurde abgesetzt, womit sich zeigt: Es hatte doch kein Potential. Zusätzlich zeigt dies auch auf, dass ich selbst im Bereich TV-Serie ein Sonderling bin – haha.

Bekanntlich gehöre ich weiter ja zu den Sonderlingen, die sich freuen, wenn eine Serie vorbei ist. Ich empfinde Serien nämlich mehr als sehr lange Filme, denn als unendlich fortlaufende Gebilde. Somit mag ich es wirklich, wenn etwas zu einem befriedigenden Ende kommt. Bei Pushing Daisies geht’s mir aber auf die Nieren, weil 22 Episoden ein viel zu junger tot bedeuten. Es hätte wenigstens noch eine Staffel länger gehen dürfen – Und dann hätte ich das Ende wahrscheinlich besser akzeptiert. Wenigstens hat die Show nun keine Chance mehr, langweilig und unoriginell zu werden. Es ist ein Ende im Zenit, was ja auch irgendwie schön ist.

Wahrscheinlich geht mir das Ganze so gegen den Strich, weil die inzwischen unoriginellste Show des Planeten noch immer weiter geht und mich noch immer wöchentlich dazu zwingt, eine neue Folge zu schauen. LOST geht weiter, niemand will’s mehr sehen, aber alle tu’n sich die letzten 3 Staffeln noch an, weil sie uns versprechen, dass wir endlich erfahren, was mit dieser verfickten Insel los ist. Wer nicht gespoilt werden will, überspringt hier den Abschnitt. ABC, der amerikanische Sender von Lost, hat der Serie vor dem endgültigen Aus drei kurzstaffeln (16 Episoden) geschenkt, in welcher die Macher Zeit haben, die Rätsel auf zu lösen. Von diesen Kurzstaffeln haben wir nun eine Ganze und eine halbe gesehen. Was wir jetzt wissen, ist, dass irgendwelches idiotisches Zeitreise zeug mit der Insel vor sich geht und einfach keiner mehr Checkt, wo und – bei gott – wann er ist. Das Alles, was da abgeht ist mehr als lächerlich und total langweilig. Trotz Allem schau ich’s mir an, weil ich die Lösung einfach wissen will… geil oder?

Ab hier kann wieder gelesen werden :)

Wie auch immer, das fazit: Die immer ödere Lost-Insel kriegt 48 Episoden in den Arsch geschoben, welche sie zur Rätsellösung benutzen sollten, uns aber mit irgendwelchem Kram langweilen. Währenddessen wird Pushing Daisies abgesetzt. Gut, das hat in Amerika höchstens 4 Millionen Menschen traurig gemacht – und von den wahrscheinlich miesen Quoten in Europa will ich gar nicht anfangen – aber mein Herz blutet und ich werd’s mir bestimmt auf DVD kaufen.

Des Fazit’s Fazit: Wenn’s mal ne unteure DVD-Box davon gibt, kauft sie euch…

greeez der Pfoff


Der Mertsch – Another day, another cover

11.März 2009

In meinem letzten Post habe ich euch ja das neue Artwork vom Mertsch gezeigt. Die Feedbacks, ausserhalb des Blogs, waren sich einig: Zu pink, zu steril, zu langweilig und das alte war viel besser.
Das Feedback hat mich – trotz der durchgehenden „Ablehnung“ – sehr gefreut. Und weil es mich so gefreut hat, war ich auch ein lieber Pfoffie und habe das Artwork überarbeitet.
Ich zeige euch hier, wie die Front des Büchleins aussehen wird. Diesmal habe ich nämlich kein verwirrendes Wallpaper gemacht, sondern zeige euch gleich das ganze Arrangement.
Der Mertsch Cover

Wie gefällt es euch so?

Lieber Gruss vom Pfofferl


Der Mertsch, das Artwork … zum Zweiten

27.Februar 2009

Im Moment ist der Mertsch gerade on hold bei Alain, einem Freund der ihn liest und noch ein bisschen korrigiert. Nachher wird er noch ein vernichtendes Urteil zur Qualität der Geschichte abgeben. Welches wahrscheinlich wirklich eher schlecht ausfallen wird :)
Nichtsdestotrotz wird es ja im Minimum für gute und bessere Freunde ein gebundenes Exemplar der Geschichte geben. und was wäre ein Buch ohne Cover?
Vor ziemlich genau zwei Jahren gab es schon ein „offizielles Artwork“ als Wallpaper auf meinem Blog zu laden. Dies findet ihr hier. Zum gegebenen Anlass habe ich Heute ein neues Cover gestaltet, einen Teil davon als Wallpaper freigestellt und mit einem fancy title versehen. Der Titel wird auf dem Buchcover anders aussehen, der Mertsch und der Hintergrund werden aber wahrscheinlich nur wenig verändert.
Hier das Mertsch-Artwork 2009:
Das Mertsch Artwork - 2009

Wie findet ihr es so?…

Greeez pf


Wer A sagt muss auch B sagen

26.Februar 2009

So sagt der Volksmund einig und ich gehe davon aus, dass im Zweifelsfall alle meine Bekannten mich darauf aufmerksam machen würden.
Von den Menschen die ich kenne, sind in etwa 60% Fasnächtler. Ich behaupte hier unbewiesen aber nicht grundlos, dass weniger als die Hälfte dieser weiss, wofür der schmotzige Donnerstag und der Güdis Montag gedacht sind. „A de Fasnacht duet mer de Winter uustribe!“ Dies sagen wohl auch mehr als jeder Zweite, wenn man sie nach dem Sinn fragt.
Das auf die Fasnacht unweigerlich die religiöse Fastenzeit folgt, ist zwar einigen klar, wird aber natürlich gekonnt ignoriert, da es ja nicht zur Fasnacht gehört. Oder etwa doch? Schauen wir mal schnell die Bedeutungen der beiden Tage des schmotzigen Donnerstags und des Güdis Montags an. Der schmotzige Donnertstag heisst in den französischen Gebieten Jeudi Gras – Also Donnerstag des Fettes – Dies scheint im ersten Moment etwas vollkommen anderes zu sein. Was hat denn schon Fett mit Dreck zu tun? Nichts, das ist wahr, aber Schmotz ist auch nicht Dreck sondern ein althochdeutsches Wort für Fett. Güdis hingegen auch ein altes Wort, ist aber ein schweizer Dialekt (so weit ich weiss) und bedeutet so viel wie Magen. Wir haben also einen Fett-Tag und einen Magen-Tag. Was könnte das heissen? Woher kommt das?
Tradition – natürlich. So ist es Tradition vor der Fastenzeit die Sau raus zu lassen, beziehungsweise gekocht „rein“ zu lassen. Da diese Zeit gleich auf das Geiser-austreiben passte, verschmolz es. Man feierte Parties und ass, so viel man konnte, in der Woche vor dem Aschermittwoch.
Somit ist es also eine grosse, zusammenhängende Tradition. Bei der man sich vollfressen (und offenbar vollaufen lassen) soll um sich auf die abstinente Fastenzeit vorzubereiten. Das nur der vollfress/vollsauf-Teil mittelfristig überleben wird, spricht mal wieder dafür, was für Wesen wir sind.
Trotzdem meine ich: Wer eine Woche Fasnächtlen kann, kann danach auch Fasten.
Greeez pf


Wenn jemand „unbedingt“ Hilfe braucht…

20.Februar 2009

… was tun?
Stellt euch die folgende Situation vor:
Ihr geht durch den Wald (in der Nacht oder so) und auf einmal hört ihr jemanden etwas rufen. „Hallo? Ist da jemand? Ich brauche unbedingt ihre Hilfe!“

Im ersten Augenblick scheint dieser Ausruf zwar verständlich. Aber eigentlich ist diese Aussage sehr verwirrend. Analysiert man das Wort unbedingt, so erkennt man es als zusammengesetztes Wort aus un und bedingt. Un ist in der deutschen Sprache ein ausnahmsloses Indiz für die Verneinung eines positiven Wortes.

Mit der Negativierung im Hinterkopf widmen wir uns dem Hauptwort bedingt. Bedingt ist die Konjugation in der dritten singulären Person Verbs bedingen. Das ganze assoziiert vielleicht schon im zweiten Augenblick eine weitere, trügerische Wahrheit. Denn wenn A B bedingt, so ist B von A abhängig. So könnte man meinen, dass die unbedingt Hilfe eine unabhängige Hilfe ist. Womöglich eine Hilfe, bei welcher man später mit der beholfenen Person einen Kaffe trinken gehen muss.

Die Wahrheit liegt aber anderswo begraben. Bedingen kann auch mit begründen als Synonym ersetzt werden. Die Lösung ist also gänzlich einfach: Wer „ich brauche unbedingt Hilfe“ in den Wald ruft, fordert also unbegründet Hilfe an.

Zurück zu unserer Situation: Was macht man, wenn jemand im Wald „ich brauche unbedingt Hilfe“ ruft? Die Lösung ist einfach: Man geht kommentarlos weiter. Warum? Wenn jemand unbegründet Hilfe sucht, warum soll man sie geben, die betroffene Person hat offenbar keine Gründe, warum sie Hilfe braucht.

Nun gut, womöglich will uns dieses unbedingt auch sagen, dass wir jemandem Hilfe leisten sollen, ohne vorher Bedingungen zu stellen. Das wäre ja dann auch speditiv und somit wäre beim Wort unbedingt eine sofortige Hilfe erwünscht. Aber was weiss ich, ich bin ja kein Linguist :)

Greez der PF