Im Moment ist der Mertsch gerade on hold bei Alain, einem Freund der ihn liest und noch ein bisschen korrigiert. Nachher wird er noch ein vernichtendes Urteil zur Qualität der Geschichte abgeben. Welches wahrscheinlich wirklich eher schlecht ausfallen wird
Nichtsdestotrotz wird es ja im Minimum für gute und bessere Freunde ein gebundenes Exemplar der Geschichte geben. und was wäre ein Buch ohne Cover?
Vor ziemlich genau zwei Jahren gab es schon ein „offizielles Artwork“ als Wallpaper auf meinem Blog zu laden. Dies findet ihr hier. Zum gegebenen Anlass habe ich Heute ein neues Cover gestaltet, einen Teil davon als Wallpaper freigestellt und mit einem fancy title versehen. Der Titel wird auf dem Buchcover anders aussehen, der Mertsch und der Hintergrund werden aber wahrscheinlich nur wenig verändert.
Hier das Mertsch-Artwork 2009:
So sagt der Volksmund einig und ich gehe davon aus, dass im Zweifelsfall alle meine Bekannten mich darauf aufmerksam machen würden.
Von den Menschen die ich kenne, sind in etwa 60% Fasnächtler. Ich behaupte hier unbewiesen aber nicht grundlos, dass weniger als die Hälfte dieser weiss, wofür der schmotzige Donnerstag und der Güdis Montag gedacht sind. „A de Fasnacht duet mer de Winter uustribe!“ Dies sagen wohl auch mehr als jeder Zweite, wenn man sie nach dem Sinn fragt.
Das auf die Fasnacht unweigerlich die religiöse Fastenzeit folgt, ist zwar einigen klar, wird aber natürlich gekonnt ignoriert, da es ja nicht zur Fasnacht gehört. Oder etwa doch? Schauen wir mal schnell die Bedeutungen der beiden Tage des schmotzigen Donnerstags und des Güdis Montags an. Der schmotzige Donnertstag heisst in den französischen Gebieten Jeudi Gras – Also Donnerstag des Fettes – Dies scheint im ersten Moment etwas vollkommen anderes zu sein. Was hat denn schon Fett mit Dreck zu tun? Nichts, das ist wahr, aber Schmotz ist auch nicht Dreck sondern ein althochdeutsches Wort für Fett. Güdis hingegen auch ein altes Wort, ist aber ein schweizer Dialekt (so weit ich weiss) und bedeutet so viel wie Magen. Wir haben also einen Fett-Tag und einen Magen-Tag. Was könnte das heissen? Woher kommt das? Tradition – natürlich. So ist es Tradition vor der Fastenzeit die Sau raus zu lassen, beziehungsweise gekocht „rein“ zu lassen. Da diese Zeit gleich auf das Geiser-austreiben passte, verschmolz es. Man feierte Parties und ass, so viel man konnte, in der Woche vor dem Aschermittwoch.
Somit ist es also eine grosse, zusammenhängende Tradition. Bei der man sich vollfressen (und offenbar vollaufen lassen) soll um sich auf die abstinente Fastenzeit vorzubereiten. Das nur der vollfress/vollsauf-Teil mittelfristig überleben wird, spricht mal wieder dafür, was für Wesen wir sind.
Trotzdem meine ich: Wer eine Woche Fasnächtlen kann, kann danach auch Fasten.
Greeez pf
… was tun?
Stellt euch die folgende Situation vor:
Ihr geht durch den Wald (in der Nacht oder so) und auf einmal hört ihr jemanden etwas rufen. „Hallo? Ist da jemand? Ich brauche unbedingt ihre Hilfe!“
Im ersten Augenblick scheint dieser Ausruf zwar verständlich. Aber eigentlich ist diese Aussage sehr verwirrend. Analysiert man das Wort unbedingt, so erkennt man es als zusammengesetztes Wort aus un und bedingt. Un ist in der deutschen Sprache ein ausnahmsloses Indiz für die Verneinung eines positiven Wortes.
Mit der Negativierung im Hinterkopf widmen wir uns dem Hauptwort bedingt. Bedingt ist die Konjugation in der dritten singulären Person Verbs bedingen. Das ganze assoziiert vielleicht schon im zweiten Augenblick eine weitere, trügerische Wahrheit. Denn wenn A B bedingt, so ist B von A abhängig. So könnte man meinen, dass die unbedingt Hilfe eine unabhängige Hilfe ist. Womöglich eine Hilfe, bei welcher man später mit der beholfenen Person einen Kaffe trinken gehen muss.
Die Wahrheit liegt aber anderswo begraben. Bedingen kann auch mit begründen als Synonym ersetzt werden. Die Lösung ist also gänzlich einfach: Wer „ich brauche unbedingt Hilfe“ in den Wald ruft, fordert also unbegründet Hilfe an.
Zurück zu unserer Situation: Was macht man, wenn jemand im Wald „ich brauche unbedingt Hilfe“ ruft? Die Lösung ist einfach: Man geht kommentarlos weiter. Warum? Wenn jemand unbegründet Hilfe sucht, warum soll man sie geben, die betroffene Person hat offenbar keine Gründe, warum sie Hilfe braucht.
Nun gut, womöglich will uns dieses unbedingt auch sagen, dass wir jemandem Hilfe leisten sollen, ohne vorher Bedingungen zu stellen. Das wäre ja dann auch speditiv und somit wäre beim Wort unbedingt eine sofortige Hilfe erwünscht. Aber was weiss ich, ich bin ja kein Linguist
Auch wenn ich mich geehrt fühle, dass einige Fehlinformationen über mich einfach weiterleben, obwohl sie faktisch unwahr sind.
Deshalb dementiere ich hier gerne mal zwei Punkte:
- Ich bin kein Vegetarier.
Die Vegi-Phase war für einen Monat gedacht. Ein Kumpel sagte: „Du schaffst es vielleicht einen Monat, aber niemals drei!“ – Deshalb wurden es drei Monate. Nach den drei Monaten ass ich ein Eier-Speck-Sandwich und der Bann war gebrochen.
- Ich kenne und kannte niemals eine Manuela Bartlimufzk.
Auch wenn der Name natürlich vollkommen realistisch klingt. Die Frau Bartlimufzk ist ein rein fiktiver Charakter und hat nie existiert.
sooo… ich hoffe es haben sich nun einige Fragen geklärt.
Es war ein kulinarischer Hochgenuss, dieses Wochenende!
Am Samstag Abend gab es ein total gelungenes Gulasch. Da es wirklich absolut gelungen und köstlich war, muss auch kein weiteres Wort darüber verloren werden.
Was aber wirklich interessant war, war das Poulet, dass es am Sonntag Abend gab. Ich habe eine wirklich geile Marinade gemacht und alles lief super gut. Die letzte viertel Stunde wollte ich dazu aufwenden, das Poulet *knusprig* zu machen. Ich tat dies indem ich die Hitze etwas erhöhte und den Backofen auf „Grill“ schaltete. Abgezählte fünfzehn Minuten später war das Hühnchen schwarz – Kohleschwarz.
Aber es gab auch einen lustigeren Zwischenfall. Wir versuchten uns mal wieder an einer Torte und hatten deshalb Tortenböden, Früchte und Rahm gekauft. Wir hatten jedoch das Sahnesteif vergessen, was meinen lieben Knuffelwuffel einen halben Nervenzusammenbruch erleiden liess. Nach kurzer Suche sagte uns das weltweite Netz, dass man Sahnesteif auch mit Maizena und Zucker ersetzen kann. Gesagt getan.
Bei der ersten Ladung Sahne ging das offenbar auch super gut. Bei der Zweiten dann, ist aber irgend etwas total schief gelaufen. Nach kürzester Zeit hatte er nämlich Butter hergestellt. Das war so geil und wir hatten dann gleich Butter für’s nächstmorgendliche Croissant-Frühstück – genial oder nicht?
Mit dem Song LDN, in welchem sie kokett darüber berichtet, dass auf den zweiten Blick alles etwas düsterer ist, hat sie mir vor einigen Jahren kurz vor’m Schlafengehen das Herz geraubt. Kurzerhand habe ich mir dann damals das Album Allright, Still im iTunes Music Store gekauft und mochte es doch ganz gut. Neben einiger schwacher Songs, standen grandiose Titel wee Knock ‘Em Out, Everything’s just wonderful oder Alfie. Eine Suche bei Youtube nach diesen Titeln wird euch bestimmt etwas liefern, auch wenn diese Songs nicht als Singles mit Videoclips veröffentlicht wurden.
Was mir damals schon aufgefallen war, ist die offenbare Ehrlichkeit in den Songs. Die muss zwar nicht wirklich ehrlich sein, aber dennoch fühlt man sich den Song’s nah, weil sie irgendwie war sind. Lily zählt dabei auf freche Texte und nimmt kaum ein Blatt vor den Mund. In Ihren von Flüchen gespickten Worten wird nur ein einziges Wort nicht gesagt und das war cunt – Was in etwa dem deutschen Fotze gleichkommt. Weiss da zwar nicht was die hat, ich sag ständig Fotze: Fotze, seht ihr?
Wie auch immer – seit kurzem gibt es ja ihr neues Album und aus irgendeinem Grund hatte ich mich bisher geweigert es zu kaufen. Irgendwie kannte ich auch ihre neue Single the fear nicht wirklich. Als ich aber Vorgestern den Song mal auf Youtube anschaute und mir gleichzeitig einige Bekannte von ihrem Album schwärmten, kaufte ich das Album ohne weitere umschweife.
Und ich kann euch wirklich und ganz ehrlich sagen: Das Album ist der Hammer. Obwohl es auch diesmal wieder einige, für mich, schwächere Songs drin hat. Die Texte sind wie bei ihrem letzten Album gewagt und wahr gleichzeitig. Was des Weiteren schön ist, ist die Tatsache, dass sie in ihren Texten eine extreme Themenvielfalt hat. Da gibt es Liebeskummer, Sexprobleme, Liebesfreuden, Sozialkritisches, Musikbusinesskritisches und sogar Gott hat seinen Platz. Das ganze ist in zum Teil etwas seichten Pop gepackt aber dennoch extrem Unterhaltsam.
Ich persönlich empfehle die oben genannte aktuelle Single the fear aber auch einige andere Songs wie zum Beispiel: Everyone’s at it (Der Lead-Title des Albums, was ich schon sehr gewagt finde), Back to the start und Fuck you. Letzterer mag ich im Moment besonders. Er rechnet gnadenlos mit einem offenbar Schwachsinnigen ab, der ziemlich konservativ fast nazihaft erscheint. Auch diese Songs wird man auf Youtube ohne weiters finden – nehme ich an.
Sooo ich wünsch’ euch allen einen schönen Tag! Und hoffe, dass sich der eine oder andere dieses Album auch kaufen wird.
und ein neues Ziel. Das bedeutet aber nicht, dass ich an meiner Geschichte aus dem vorigen Post nicht weiter schreiben werde. Ich habe im Internet (wahoo) einen extrem günstigen ondemand Buchbinder gefunden und werde dort meine, wohl einigen bekannte, Geschichte „Der Mertsch“ drucken lassen. Der Mertsch bekommt dazu noch Gesellschaft von der Geschichte Leuchtenzyklus, welche wahrscheinlich auch einige hier kennen werden. Das Projekt-artige daran ist, dass beide Geschichten nun zuerst einmal lektoriert und korrigiert werden müssen. YEEHA – Mein neuer anti-berufswunsch ist eindeutig Lektor oder Korrektor. Das schlimmste am ganzen ist jedoch, dass es mich selber schockiert, wieviele Fehler ich mache, wenn ich schnell und gedankenlos schreibe – so wie gerade jetzt *haha*
Wie auch immer – Ich werde, sobald ich beide Geschichte überarbeitet habe – das ganze Drucken lassen und einige Exemplare für Freunde und mich bestellen. was dann kommt, werden wir sehen… ich wollte aber immer schon ein eigenes Buch schreiben und es binden lassen – und wenn es nur fünfzig Seiten umfasst… die Traumnovelle ist nicht länger *lach*
Zur Freude der ersten 3′500 Wörter meines neuen Bestsellers schenke ich euch den gerade beendeten Absatz als kleine Vorschau auf Hast du dich jemals gefragt?, was der momentane Arbeitstitels der Projektes ist. Das Kapitel, an welchem ich gerade Arbeite heisst … was er von dir wollte? Und dies ist der bisher letzte Abschnitt:
Zwanzig Minuten und einige Katastrophen später kommt er in Luzern an. Der Zug hält und Tom steht auf Perron sieben und die Uhr zeigt halb acht an. Er liebt die Bahnhöfe. Die Bahnhöfe scheinen die einzigen Orte zu sein, an denen das Leben auch weitergeht, wenn Tom hinschaut. Zumindest Teilweise, fügt er seinen eigenen Gedanken pessimistisch hinzu. Weil er die automatische Bewegung an den Bahnhöfen so liebt, bleibt er noch einige Minuten auf dem Perron sieben stehen. Das Türklingeln der Waggontüren erklingt und die Türen schliessen sich. Huch, denkt Tom ironisch, Jetzt hat sich der Zug wieder mit lauter fremdem Krimskrams gefüllt.
Wenn ihr jetzt überhaupt keinen Schimmer habt, wovon hier überhaupt die Rede ist, ist das kein Wunder, da dieser Absatz ausserhalb des Kontextes überhaupt keinen Sinn ergibt.
Trotzdem: Yippieee 3′500 – in so kurzer Zeit. Es ist schön wieder mal ein bisschen zu schreiben.
Naaaa? Welcher Tag ist Heute? Wer weiss es noch?
Ein kleiner (oder grosser) Hinweis:
Jaa genau… Heute ist – schon wieder!? – der ultimative Feiertag:
Der Jergoday!
Und wie jedes Jahr gibt muss man sich dann so schnell wie möglich Geschenke machen, die so seltsam wie möglich sind. Für’s Internet-Volk habe ich leider nur ein relativ normales Geschenk vorbereitet. Wenigstens sieht man mal, wie’s in Jergoland aussieht.
Hier also mein Geschenk an euch alle, meine lieben Leser:
Und hier noch ein paar andere Ansichten…
Ich hoffe es gefällt euch und ich wünsche euch weiterhin:
HAPPY JERGODAY!!!