Wie sagt man Samhain?

31.Oktober 2008

Der Klugscheisser Pfoff interessiert sich nicht nur für Japanisch, nein, auch Gälisch hat (oder hatte) es ihm angetan.
Ich habe das aber sehr schnell aufgegeben, denn glaubt mir eins: Japanisch ist einfacher.

Mit Halloween ist mir mal wieder ein Wort in den Sinn gekommen, welches ich bei Dreamy im Crafting gehört habe: Samhain. Damals hat mich brennend interessiert, woher das Wort kommt und wie man das wohl richtig ausspricht (niemand konnte das wirklich soooo genau sagen)

Zwischendurch machte ich meinen mini-Gälisch Kurs hatte dabei aber jedoch das Wort vergessen und bei den nächsten Samhain vergass ich meinen mini-Kurs. Dieses Jahr jedoch, scheinen die Götter zu wollen, dass ich mein Interesse für das Wort mit der Erinnerung an meinen Gälisch Kurs kreuzen. So packte ich also mein Buch und versuchte mal das Wort phonetisch zu analysieren.

dabei entstanden die Bestandteile:
– Sa
– mh
– ai
– n

Schauen wir diese also mal kurz im Detail an:
Sa: Das a wird gerollt, wie man auf englisch ein a öfters rollt. Somit sagt man Sa wie man das englische Wort saw ausspricht. Also in etwa „so“

mh: Konsonanten mit nachfolgendem „h“ sind im Gälischen ab und an schon mal sehr kompliziert. Denn sie können einerseits eine Lenition darstellen oder darauf hinweisen, dass ein Konsonant früher ausgesprochen, jetzt aber ignoriert wird.
So würde „oighn“ zum Beispiel „oin“ ausgesprochen – Warum man den Buchstaben nicht einfach weglässt, ist mir auch schleierhaft.
In diesem Fall wird der Buchstabe jedoch nicht weggelassen sondern lenitiert (oder so). Er wird je nach vor-vokal gebogen. In diesem Falle ist der Vorvokal ein A somit wird aus „mh“ ein gesprochenes w. (Wäre es ein e oder i gewesen, wäre ein v aus mh geworden)

ai: ai wird zu einem kurzen, englischen e (wie in when)

und das n bleibt ein n.

Einfach ausgedrückt sagt man Samhain als folgendermassen:
– Mit englischen Wörtern: saw-when
– Mit deutschen Wörtern (in etwa): so-wenn

Nun bleibt noch eine kleine Frage… Was heisst denn eigentlich Samhain?
Einerseits ist es wirklich so, dass das November-Fest im Norden Samhain heisst und hiess. Andererseits ist Samhain auch einfach nur der Name des Monats November in Gälisch.
Lustige Anmerkung: Der Monat Mai heisst in Gälisch Bealtaine

greeez vom pflugscheisser :)


Grey’s Anatomy und die Musik

29.Oktober 2008

Viele Serien haben geniale Soundtracks. Die meisten halten sich dabei aber in einem eigenen Thema auf – doch es gibt einige, die sich immer mal wieder Songs von mehr oder weniger bekannten Interpreten klauen (und diese damit hypen) – Roswell, O.C. California und Charmed sind nur ein paar davon.

Ein besonders gutes Händchen scheint dabei der/die Soundtrack-beauftragte von Grey’s anatomy zu sein. Hat die Serie doch schon während der Staffel viele geniale Songs, so übertrifft sie sich mit jedem Staffel-Finale. Mal davon abgesehen davon, dass Grey’s Anatomy (mit den Desperate Housewives und Lost) eine meiner absoluten Lieblings-Shows ist, lohnt es sich nur schon für den immer passend unterstreichenden Soundtrack, da einmal rein zu schauen (War das nun Deutsch?)

Wie auch immer. Um euch nicht zu zwingen, eine ganze Folge Grey’s Anatomy schauen zu müssen, habe ich hier den Staffel-Final Song aus der viertel Staffel. Der Song heisst „The Quest“ und ist von „Bryn Christopher“

Ist das nicht ein wunderschöner Song?… Danke an Daníju, der mich an den Song erinnert hat.

greeez pf


Pfister Bern – Ich hab’ das Programmiert!

29.Oktober 2008

Vor kurzem hatten wir bei nextage einen Auftrag für die Firma Pfister erhalten. Pfister passt ja irgendwie zu meinem Namen… deshalb wurde ich vielleicht für die Technische Umsetzung des Projektes eingeplant.

Das Projekt war das folgende: Am letzten Mittwoch eröffnete eine neue Pfister Filiale in Bern – diese hat zwar sechs Stockwerke, aber relativ wenig Platz pro Stockwerk. Deshalb hat mach sich entschieden, Touch-Screens aufzustellen, welche verschiedene Modelle und Bilder eines Möbels enthalten.
Mit der Designhand von Miri, der Fotobearbeitungshand von Virginia und meiner Programmierhand haben wir dann schlussendlich etwas wirklich cooles schaffen können.

Ich war dann Heute mal in Bern und dachte, ich könnte diese Filiale mit unserem Tool mal anschauen gehen. Ich konnte, kurz vor einer Akku-Warnung, mit meinem iPhone noch ein-zwei Bilder machen. Ich empfehle jedoch jedem, kurz mal in diesem Pfister vorbeizuschauen. Es ist ein wunderschöner Laden – und natürlich ist unser System total cool!

Hier die Paar Bilder:

greeez pfisterPfoff


Krieg der Welten 2: Sollen wir uns betrinken?

28.Oktober 2008

Alle paar Monate werden filmische Perlen geboren. Diese Perlen sind so schlecht, dass sie für eine Ausstrahlung auf RTL 2 prädestiniert sind. Man ist versucht das Wort „B-Movie“ in den Mund zu nehmen. Das stimmt bei diesen Filmen aber nicht. Obwohl sie nicht teuer waren, versuchen sie trotz allem ernsthaft zu sein und sind somit Kult-Frei. (Wogegen die meisten B-Movies irgendwie kultig sind…)

Einer dieser Filmperlen hat mir mein lovely Knuffel vor kurzem gezeigt – Besser gesagt hat er mir eine echt geile, kultige Szene gezeigt. Ja! Eine wirklich kultige Szene in einem eigentlich kultfreien Film… Das ist so etwas spektakuläres, dass ich es natürlich gleich mit euch teilen muss!

Hier könnt ihr euch die geile Szene anschauen. Achtung: Die Kultpointe kommt erst am Schluss.

Übrigens: Der Film ist nicht die Fortsetzung des wirklich geilen Spielberg Knallers „Krieg der Welten“ – Es ist die Fortsetzung eines (wahrscheinlich ähnlich schlechten) Filmes mit dem selben Titel aus dem selben Jahr (2005) wie der Von Spielberg. Warum jemand zur gleichen Zeit eine unter-B-Version des Stoffes gemacht hat, ist mir schleierhaft…

Aber die Szene ist doch trotzdem geil… :) Wie ich immer schon sagte: Alkohol ist der Rest der bleibt, wenn auch alles andere verschwunden ist (in einem Zeitloch oder so) … oder wie war das gleich? *haha*

wie findet ihr die Szene?

greez pf


Zathura… Woran erinnert mich das bloss?…

28.Oktober 2008

Ach, ich erinner mich noch an einen meiner ehemaligen Lieblingsfilme: „Jumanji“

Kinder finden ein geheimnisvolles Brettspiel (Jumanji), sie spielen es. Alles was jedoch im Spiel passiert, geschieht auch in der Realität. Zum Beispiel ein Monsun oder eine Horde wilder Tiere. Sobald sie das Spiel fertig spielen, wird alles wieder normal. Alles natürlich mit Moral gespickt.

Als ich den Trailer zu Zathura sah, dachte ich: das erinnert mich irgendwie an Jumanji. Aber! Falsch gedacht. Das ist in etwa die Story von Zathura:

Kinder finden ein geheimnisvolles Brettspiel (Zathura), sie spielen es. Alles was jedoch im Spiel passiert, geschieht auch in der Realität. Zum Beispiel ein Meteor Schauer oder eine Horde wilder Aliens. Sobald sie das Spiel fertig spielen, wird alles wieder normal. Alles natürlich mit viel Moral gespickt.

Um es einfacher zu machen, habe ich die unterschiede fett gemacht *hihi*

Der Film ist jedoch trotzdem ein bisschen sehenswert. Auch wenn er von der Situation her gleich ist, hat er doch andere moralische Ziele und ist trotz allem irgendwie Witzig.

Auch cool ist der Schauspieler dax shepard, der ist nämlich ne genaue kopie von Zach Braff den man wahrscheinlich von Scrubs oder aber von Garden State (schaut euch DEN Film an) kennt.

soviel zu Zathura… 50% lustig, 50% schon gesehen :)

greez pf


Die Schwierigkeiten der japanischen Sprache

27.Oktober 2008

„Du, Pfoffie, du lernst doch Japanisch… Ist das eigentlich schwer?“
Das werde ich immer mal wieder gefragt. Und auch wenn mich für diesen Post wahrscheinlich Hammer’sche Sanktionen erwarten (ich bin gefasst *haha*) habe ich mich trotzdem dafür entschieden, auf diese Frage einmal ein bisschen einzugehen.
Wen dasselbe auf Chinesisch interessiert, dem sei Hier bei SchMar geholfen.
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Pushing Daisies – Die Fabelhafte Welt der Amélie mit Leichen

23.Oktober 2008

Wer hat Gestern Abend auch die neue Serie Pushing Daisies gesehen? Aus reiner Neugier und niederen Erwartungen habe ich das ganze mal aufgenommen und nach meinem Japanisch-Kurs mal reingezogen.
Niedere Erwartungen hatte ich, weil die neueren amerikanischen Serien in den meisten Fällen leider ein Schuss in warmes Joghurt waren (wie zB Dexter).

Pushing Daisies überraschte mich jedoch.
Der Hauptcharakter der Serie hat eine supergeile Gabe: Mit einer Berührung kann er totes zum leben erwecken. Wenn er mehr als eine Minute wartet, stirbt etwas anderes in der näheren Umgebung. Wenn er das etwas ein zweites mal berührt ist es tot – unwiderruflich.
Inzwischen verdient er Geld damit, Mordopfer zu erwecken und sich von diesen ihren Mörder verraten lassen – Und dann das Kopfgeld einsacken. Doch dann wird seine Kinderliebe „Chuck“ ermordet und er weckt sie auf – er bringt es jedoch nicht über’s Herz sie wieder sterben zu lassen. Dann musste eben der böse Bestatter daran glauben.
Das ganze tönt schon sehr nach viel Eigenhumor – die Story ist bisweilen auch sehr abstrus, fast lächerlich und auch absurd. Das ganze wird aber in eine Welt verpackt, die nicht nur optisch an die Fabelhafte Welt der Amélie. Als die Serie mit den Erzählerworten „Der Hund war 2 Jahre, 5 Monate, 3 Tage, 4 Stunden und 2 Minuten alt – und wurde keine Minute älter“ (oder so ähnlich) fühlte ich mich gleich bei Amélie. Als dann später auch noch im Hintergrund ein Song lief, welcher auch zum Amélie-Soundtrack gehört, wusste ich: I LOVE IT :)

Wer von euch hat es noch gesehen wie findet ihr’s? (In diesem Zusammenhang könnt eich gleich mal die neue Poll-Funktion bei WordPress testen)

greeeez pfoffie…


Kürzlich bei Babsi Salesch

18.Oktober 2008

Ich bin ja ein bekennender teilzeit TV-Junkie. Und wenn dann mal der Mann aus’m Haus ist, der Einkauf getan, das Geschirr gewaschen und WoW langweilig geworden ist – da schau’ ich auch gerne mal der Barbara Salesch dabei zu, wie sie vollkommen irrwitzige Fälle löst.

Heute kam da mal wieder ein ganz tolles Urteil bei raus:
Ein Mann wurde getötet. Die Ehefrau wird beschuldigt, wahrscheinlich weil er sie mit Juliette (ihrer besten Freundin) betrogen hat. Man denkt das, weil Juliette’s Schamhaare im Büro gefunden wurden und weil er mit runtergelassener Hose tot am Boden lag.
Marisa, die angeschuldigte sagt aus: „blabla ich hab’ ihn nicht getötet, ich liebe ihn! bla bla“
Juliette sagt aus: „Ich habe niemals etwas mit ihm gehabt!“
später sagt sie dann: „Ich habe vor ganz langer Zeit mal was gehabt…“
dann kommt Stefanie, die Stieftochter vom toten und sagt: „Die Juliette war bei meinem Vater vor seinem Tod!“

… dann geht die Zeit …

ein weiterer Zeuge kommt und sagt: „Stefanie! Du hast das mit Juliette bei deinem Vater nur erfunden, weil Marisa mehr zeit mit Juliette verbringt als mit dir!!!“
Stefanie sagt: „Ja stimmt… :( aber die haben sich auch verhalten, als wären sie ein Liebespaar!!!“

Dann kommt die Babsi wieder ins Spiel und fragt Juliette: „Sind sie lesbisch?“
Juliette gibt zu: „Ja!“

Marisa sagt: „Ich wollte mich von meinem Mann trennen, dann hat er aber gesagt, dass er mir zeigt wie sex so richtig geht und wollte mich also VERGEWALTIGEN!!! Dann habe ich mich mit dem Golfschläger gewehrt und ihn getötet…“

Nun das heiss erwartete Urteil:
Stefanie, die Tochter, wird wegen uneidlicher Falschaussage zu dreissig Tagen Sozialarbeit verdonnert (So Jugendstrafe-style)
Juliette, die lesbische geliebte, wird auch wegen Falschaussage zu mehreren Monaten Gefängnis verurteilt – obwohl ich nicht wirklich weiss, was sie denn falsch oder gelogen ausgesagt hat, ihr lesbizität stand ja gar nie zum Thema.

Nun aber zum Haupturteil: Die Mörderin (welche sich, weil ihr Mann die Hosen runter liess, vergewaltigt und in die ecke getrieben fühlte) wird freigesprochen.

HAHA .. das sind Momente wo man denkt: Zum Glück ist das alles nur ein schlecht inszeniertes Schauspiel *haha*

greeez pfoff


Shiya – by Pfoffie (Es geht auch in Farbe)

14.Oktober 2008

Es kreiert mit mir. Und, sozusagen als Antithese zu meinem gestrigen Werk, veröffentliche ich hier nun das Bild Shiya – Shiya heisst auf Spanisch (= Japanisch) in etwa so viel wie Aussicht. Aussicht ist jedoch – zumindest für uns deutschsprachige Zeitgenossen – ein eher langweiliges, uninteressantes und gar verbrauchtes Wort. Deshalb musste ein – von uns – unverbrauchtes Wort her, was schlussendlich dasselbe Aussagt und damit halt eben das Bild als das bezeichnet, was es ist: Eine Aussicht.
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What is you? – by Pfoffie

13.Oktober 2008

Ich habe mich – schon wieder – dazu hinreissen lassen, Virginia’s Grafiktablett zu benutzen… Und in einem Anflug von ekstatischer Ekstase ist es dann entstanden… das „weiss auch nicht was“, was irgendwo (ich glaube es ist ein Maisfeld) in einem Maisfeld (Aha!) angekommen ist, und nicht weiss, wo und was es ist.
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