… Gestern fühlte ich mich zweimal mit der Frage konfrontiert: “Darf man gute Ratschläge geben, wenn man sich selbst nicht daran hält?”
Wenn jemand bei mir klönt, er hätte kein Geld, darf ich ihm dann die guten Tipps geben, von welchen ich denke, dass sie funktionieren, auch wenn ich sie selber nicht anwende und darum Geldprobleme habe?
… was meint ihr?
Viele Grüsse vom pfoff
25.September 2007 um 8:26
Ein Ratschlag ist auch ein Schlag. Gewalt. Darf man jemanden schlagen…?
25.September 2007 um 9:36
Oh wie philosophisch! aber ja… stimmt eigentlich
dann halt andersrum: Darf man jemandem Tipps geben, an welche man sich selbst nicht hält?
26.September 2007 um 10:57
Kannst ja statt Rat schlagen auch Rat geben. Ist ein bisschen niedlicher. Und wer hat schon was gegen ne liebevolle Gabe. Gebo Rulez -)
26.September 2007 um 14:39
Naja, ich bin da vorsichtig. Manche Leute sind ja so sensibe, dass sie jeden Ratschlag als Kritik auffassen. Und wenn ich mich dann selbst nicht dran halte, ist der Satz “Ach, das hast du doch selber nicht im Griff, du projezierst doch nur” eine zu erwartende “Verteidigung” (für einen Angriff, der keiner ist)
Deshalb oute ich mich immer erst selbst mal als unsichere, naive, unfähige und problematische Konsumsklavin, die den Finger nicht aus dem Arsch kriegt, bevor ich irgendjemandem einen Rat gebe. So kann man dann ne kleine Verschwörungsgemeinschaft bilden und sich gegenseitig unterstützen…
Leute, die selbst dann nicht schnallen, dass ich es gut mein, können mich mal…
26.September 2007 um 16:42
Gebo rult wirklich
26.September 2007 um 16:43
und zu Lene …

Ok, gute idee… wenn man vor den Tip setzt, dass er zwar gut ist, man sich aber selbst nicht daran hält, könnte das dem Tip noch zusätzliche kraft schenken